Blockchain Newsfeed | KW 40 (2019)

Börse Stuttgart startet blockchain-basierten Handelsplatz für digitale Assets


Die neue sogenannte „Börse Stuttgart Digital Exchange“ (BSDEX) hat am Montag dem 23.09.19 ihren Betrieb aufgenommen. Über die neue Plattform kann zunächst Bitcoin gegen den Euro gehandelt werden. Im Laufe der kommenden Monate soll das Handelsangebot dann um tokenisierte Wertpapiere erweitert werden. Darunter versteht man entweder reine digitale oder digitalisierte Vermögenswerte, wie etwa blockchain-basierte Anleihen oder Unternehmensanteile.

Das Angebot der BSDEX richtet sich zunächst nur an ausgewählte und erfahrene Investoren. Der Zugang für sonstige private und institutionelle Händler soll jedoch ebenfalls mittelfristig freigeschaltet werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Handelsplätzen benötigen Anleger an der BSDEX keinen Broker.

„Private wie institutionelle Anleger werden über die BSDEX direkten Zugang zu digitalen Assets erhalten, die sie flexibel und zu relativ geringen Kosten handeln können. Die Blockchain wird die Finanzindustrie nachhaltig verändern. Wir nehmen den Technologietrend auf und bauen den Handelsplatz der Zukunft“, erklärt Peter Großkopf, CTO der BSDEX.


Die Plattform stellt deutschlandweit den ersten regulierten Handelsort für digitale Assets dar, bei dem alle Anforderungen des Kreditwesengesetzes erfüllt sind.


https://t3n.de/news/blockchain-boerse-stuttgart-fuer-1200724/



Impactio: Blockchain-Nachhaltigkeitsprojekt für die Zukunft des Planeten


Der WWF und das Blockchain-Softwareunternehmen ConsenSys haben eine neue Plattform für Investments in innovative, nachhaltige Geschäftsmodelle präsentiert. Die vorgestellte sogenannte „Impactio“-Plattform soll Finanzierungslücken schließen, die vielen Nachhaltigkeitsprojekten oftmals im Weg steht. Das geplante Projekt wurde am 24. September 2019 auf der Wohltätigkeitskonferenz „Concordia“ vorgestellt. Das konkrete Ziel von Impactio ist es hierbei, die verschiedenen Akteure aus dem Bereich Nachhaltigkeit, wie etwa Investoren, NGOs und Sachverständige, zusammenzubringen. Auf der Plattform können dann Finanzierungen und Investitionbedarfe beantragt werden. Anschließend wird mittels Abstimmung ausgewählt, für welche Projekte Gelder bereit gestellt werden sollen.

Ein erster Einsatz der Plattform erfolgte bereits bei einem Projekt zum Thema „Future Cities“. Dabei bewarben sich 34 Projekte um Gelder, von denen dann neun in ein Förderprogramm aufgenommen wurden.


Aus technischer Sicht läuft die Implementierung über die Ethereum-Blockchain. Transparenz ist hierbei allerdings nur für die direkten Impactio-Teilnehmer möglich.

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Daimler und Dürr wickeln Handelstransaktion über das Blockchain-Netzwerk „Marco Polo“ ab


Der Anlagenbauer Dürr und Daimler haben erstmals einen Datentransfer zur Abbildung einer Zahlungssicherung mittels der Blockchain-Technologie durchgeführt. Die LBBW agierte hierbei als Finanzierer und relevante Instanz für die Zahlungszusage. Der komplette Prozess konnte innerhalb von Minuten abgewickelt werden; die übliche Dauer einer solchen Außenhandelsfinanzierung liegt normalerweise aufgrund der großen Anzahl von Intermediären bei mehreren Tagen. Konkret ging es um die Bestellung und Lieferung einer Auswuchtanlage, was über die Marco-Polo Blockchain vereinbart und mittels eines „Payment Commitment“ der Bank des Käufers abgesichert wurde.

Susanne Schlegel, CFO der beteiligten Dürr-Tochter Schenck AG erklärte hierzu: „Wir setzen nicht nur bei unseren Maschinen und Anlagen auf Effizienzsteigerung, sondern auch in den Geschäftsprozessen. Das erfolgreiche Pilotprojekt mit Daimler und der LBBW zeigt, welche Effizienzpotenziale in digitalen Trade-Finance- Prozessen stecken. Mithilfe innovativer Plattformen und Technologien wie Marco Polo und Corda können wir die Komplexität in der Auftragsabwicklung reduzieren. Davon profitieren alle Beteiligten.“


https://www.lbbw.de/artikelseite/pressemitteilung/daimler-und-duerr-wickeln-handelsgeschaeft-mit-lbbw-ueber-blockchain-ab_94uvbu6js_d.html

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