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Blockchain Newsfeed | KW 15 (2019)

Aktualisiert: 14. Sept 2019

ENGLISH VERSION BELOW


Wieder ist ein Monat um und so geht heute schon die zweite Ausgabe unseres Blockchain-Newsletters online. Unter unseren Zusammenfassungen findet ihr jeweils noch eine Quelle, sodass ihr bei Interesse einfach auf den jeweiligen Link klicken und euch noch eingehender mit der entsprechenden Thematik beschäftigen könnt. innoBlock wünscht viel Spaß beim Lesen!


PayPal investiert in Blockchain-Firma

Anfang des Monats gab die US-amerikanische Firma Cambridge Blockchain bekannt, dass sie mit PayPal an Projekten im Bereich Digital Identity arbeitet. Das Ziel ist es, durch die Nachvollziehbarkeit von Akteurshandlungen das Vertrauen zwischen den Teilnehmern des Transaktionsnetzwerkes zu erhöhen und gleichzeitig hohen Datenschutz zu gewährleisten. Das Investment dürfte im Bereich mehrerer hunderttausend Euro liegen.

https://www.cambridge-blockchain.com/post/paypal


Gazprom entwickelt Blockchain-gestützte Vertragsabwicklung

Gazprom-Chef Alexey Miller informierte den russischen Ministerpräsidenten Medvedev, dass Gazprom in Zusammenarbeit mit der Gazprombank einen Blockchain-basierten Prototypen für die Lieferungsabwicklung entwickelt hat. Damit können Vertragsabschlüsse und Abwicklungen automatisiert erfolgen und die Abläufe können in Echtzeit verfolgt werden. Da das System nur Veränderungen von Nutzern mit Berechtigungen zulässt, sinkt die Möglichkeit von Korruption. Medvedev befürwortete den Entwicklungsschritt und sieht perspektivisch einen Einsatz der Technologie in den Industrieprozessen weiterer russischer Firmen sowie bei der Geschäftsabwicklung mit dem Endverbraucher.

http://www.gazprom.de/press/news/2019/april/article477875/


Bosch und Wien Energie entwickeln Blockchain-Kühlschrank

Bosch und Wien Energie haben einen Kühlschrank-Prototyp entwickelt, der per App Informationen zum Energieverbrauch einsehbar und kontrollierbar macht. Für jede Kilowattstunde Strom, die der Kühlschrank bezieht, gibt es eine Transaktionsbestätigung und einen eindeutigen Herkunftsnachweis. Der Weg von der Produktion zum Verbrauch wird so transparent gemacht. Der Blockchain-Kühlschrank ist dabei ein Baustein, um Haushalte zu aktiven Teilnehmern am Strommarkt zu machen und das Konsumenteninteresse an Verbrauch und Stromherkunft zu erhöhen. Vorgestellt wurde das Gerät beim diesjährigen ANON Blockchain Summit in Wien.

www.wienenergie.at/eportal3/ep/contentView.do/pageTypeId/67831/programId/74495/contentTypeId/1001/channelId/-53365/contentId/4203192


Deutsche Unternehmen halten digitale Technologien für hochrelevant

Nach einer im April veröffentlichten Studie des Digitalverbands Bitkom sprechen deutsche Unternehmen den neuen Technologien eine große Bedeutung zu. 42 % der Unternehmen erkennen bei sich einen Wettbewerbsnachteil gegenüber den Mitbewerbern, die sich schon zu einem früheren Zeitpunkt mit der Digitalisierung ihrer Prozesse beschäftigt hätten. 83 % halten Big Data und 79 % IoT für wichtige Zukunftsthemen. Ähnlich äußerte man sich bezüglich der Wichtigkeit von Blockchain und künstlicher Intelligenz.

https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Digitalisierung-kommt-den-deutschen-Unternehmen


Bio-Lebensmittelversand sorgt für Verfolgbarkeit der Herkunft

Der Online-Bauernmarkt markta aus Österreich hat seinen Onlineshop mit einem Blockchain-System ausgestattet, um Transparenz bei der Herkunft der Produkte zu gewährleisten. Zudem vergibt das System Token als Prämie für besonders nachhaltige Kaufentscheidungen und Verhaltensweisen. Beispielsweise ist die Honorierung einer Bestellung, die mit der Bestellung eines Nachbarn kombiniert wird, vorgesehen.

https://www.trendingtopics.at/markta-blockchain/


Blockchain und DSGVO sind gut vereinbar

Heise.de hat diesen Monat einen Artikel veröffentlicht, der sich mit der Vereinbarkeit der neuen Datenschutz-Grundverordnung und der Verarbeitung persönlicher Daten auf Blockchain-Basis beschäftigt. In diesem Artikel gehen sie die Verordnung Paragraph für Paragraph durch und analysieren systematisch, ob die Mechanismen eines Systems auf Blockchain-Grundlage diesen wiedersprechen. Am Ende stand die Erkenntnis, dass die Blockchain-Systeme kein Problem darstellen, insofern sich die Entwickler dem Inhalt der Rechtsordnung bewusst sind und diesen bei der Programmierung berücksichtigen.

https://www.heise.de/developer/artikel/Blockchain-und-DSGVO-muessen-kein-Widerspruch-sein-4337924.html?seite=all


KfW stellt Blockchain-Software frei zur Verfügung

Die KfW hat mit Geldern des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eine Software names Trubudget entwickelt, die den Einsatz von Gebermitteln durch Entwicklungsländer nachvollziehbar macht. So werden hohe Transaktionskosten eingespart und die Möglichkeit zur Veruntreuung der Gelder minimiert. Derzeit wird die Software in der Zusammenarbeit mit Brasilien und Burkina Faso eingesetzt. Sie ist auf https://openkfw.github.io frei zugänglich.

https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/Pressemitteilungen-Details_515008.html


Indisches Bankennetzwerk setzt auf Blockchain

Die nationale Zahlungsgesellschaft Indiens (NPCI), ein breites Bündnis indischer Banken, erwägt ein Blockchain-System einzusetzen, um den Umstieg auf digitale Zahlungen weiter voranzutreiben. In der Vergangenheit hatte die Umstellung auf digitale Zahlungsformen in Indien zu sozialen Problemen geführt. Die Verantwortlichen in Wirtschaft und Politik halten an der Linie der Zahlungsdigitalisierung aber weiter fest. PwC geht davon aus, dass Indien ab 2023 führend in der Nutzung von Blockchain sein wird.

https://www.businesstoday.in/current/economy-politics/national-payments-corporation-of-india-mulls-using-blockchain-to-boost-digital-payment/story/337031.html


Die Internationale Handelskammer setzt auf Blockchain

Der weltgrößte Wirtschaftsverbund ICC mit Mitgliedern aus 130 Staaten will die Blockchain weiter etablieren und arbeitet dafür mit dem Blockchain Startup Perlin aus Singapur zusammen. Dabei steht vor allem eine flächendeckende Digitalisierung von Supply Chains im Vordergrund. Zu den wichtigsten Mitgliedern der Organisation zählen Firmen wie McDonalds, Coca-Cola und FedEx.

https://www.forbes.com/sites/michaeldelcastillo/2019/04/10/worlds-largest-business-organization-embraces-blockchain/#73a440b37f5f



Another month has passed and therefore it’s already time for the second issue of our blockchain newsletter. Below each summary you can find a source. So, if you’re interested in a specific topic you may just click the link and take a closer look at the topic. innoBlock wishes you an enjoyable read!


PayPal invests in blockchain company

At the beginning of the month US company Cambridge Blockchain announced that they are working with PayPal on projects in the field of digital identity. Their goal is to build more trust between the users through an increase of traceability of transactions while assuring a high level of data privacy at the same time. The investment is likely to be in the range of several hundred thousand euros.

https://www.cambridge-blockchain.com/post/paypal


Gazprom develops blockchain-based contract settlement

Gazprom’s CEO Alexey Miller informed Russian Prime Minister Medvedev that Gazprom has developed a blockchain-based delivery management prototype in cooperation with Gazprombank. As a result, contract-making and settlements can be automated and the processes can be tracked in real time. Because the system only allows changes from authorized users the possibility of corruption decreases. Medvedev supports the development and sees potential application of the technology for more Russian companies in industrial processes as well as for transaction processes with end users.

http://www.gazprom.de/press/news/2019/april/article477875/


Bosch and Wien Energie develop blockchain refrigerator

Bosch and Wien Energie have developed a refrigerator prototype that makes information about energy consumption visible and controllable via an app. For every kilowatt-hour of electricity that the refrigerator obtains, there is a transaction confirmation and a clear proof of origin. In this way, the path from production to consumption is made transparent. The blockchain refrigerator is a key component in turning households into active participants in the electricity market and to increase consumer interest in consumption management and electricity origin. The device was presented at this year's ANON Blockchain Summit in Vienna.

https://www.wienenergie.at/eportal3/ep/contentView.do/pageTypeId/67831/programId/74495/contentTypeId/1001/channelId/-53365/contentId/4203192


German companies consider digital technologies highly relevant

According to a study published by the digital association Bitkom in April, German companies attach great importance to new technologies. 42% of companies perceive themselves as being disadvantaged compared to their competitors, who had previously been involved in digitizing their processes. 83% consider Big Data and 79% IoT as important future topics. Similar comments were made on the importance of blockchain and artificial intelligence.

https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Digitalisierung-kommt-den-deutschen-Unternehmen


Organic food company ensures traceability of origin

The online farmers market markta from Austria has equipped its online shop with a blockchain system to ensure transparency on the origin of the products. In addition, the system awards tokens as a premium for more sustainable buying decisions and behaviors. For example, orders that are combined with the order of a neighbor will be rewarded.

https://www.trendingtopics.at/markta-blockchain/


Blockchain and GDPR are compatible

Heise.de has published an article this month that deals with the compatibility of the new General Data Protection Regulation and the processing of personal data on base of blockchain. In this article, they go through the regulation paragraph-by-paragraph and systematically analyze whether the mechanisms of a blockchain-based system cause contradictions. In the end, the realization was that the blockchain systems are not a problem as long as the developers are aware of the legal system content and take it into account when programming.

https://www.heise.de/developer/artikel/Blockchain-und-DSGVO-muessen-kein-Widerspruch-sein-4337924.html?seite=all


KfW provides free blockchain software

KfW has used funds from the Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) to develop a software called Trubudget, which makes the use of donor funds by developing countries traceable. This saves high transaction costs and minimizes the possibility of misuse. Currently, the software is used in projects with Brazil and Burkina Faso. It is freely available on https://openkfw.github.io.

https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/Pressemitteilungen-Details_515008.html


Indian banking network favours blockchain

India's National Payments Corporation (NPCI), a broad alliance of Indian banks, is considering using a blockchain system to further accelerate the move to digital payments. In the past, switching to digital forms of payment in India has led to social problems. However, those responsible in business and politics continue to stick to the line of payment digitization. PwC expects India to become the leader in blockchain usage from 2023.

https://www.businesstoday.in/current/economy-politics/national-payments-corporation-of-india-mulls-using-blockchain-to-boost-digital-payment/story/337031.html


The International Chamber of Commerce promotes the implementation of blockchain

The world's largest business association ICC with members from 130 countries wants to further establish blockchain and therefore works together with the blockchain startup Perlin from Singapore. Above all, a nationwide digitization of supply chains stands in the foreground. Key members of the organization include companies such as McDonalds, Coca-Cola and FedEx.

https://www.forbes.com/sites/michaeldelcastillo/2019/04/10/worlds-largest-business-organization-embraces-blockchain/#73a440b37f5f